Knackscharf #31 – D800, X1-Pro, OM-D und die Sache mit dem Rauschen

Weiter geht es mit Folge 31 vom Knackscharf Podcast. Viel Spaß damit.

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Die Themen der Sendung

  • D800
  • Angriff der spiegellosen Retro-Kameras
  • Was hat es mit Rauschen auf sich?
  • Mut zur Mittelmäßigkeit
  • Linktipp 1: Capillaro
  • Linktipp 2: 9-eyes
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10 Antworten auf Knackscharf #31 – D800, X1-Pro, OM-D und die Sache mit dem Rauschen

  1. Arndt sagt:

    Hallo,

    danke für den Rauschbeitrag. War absolut interessant, wenn auch nicht das Thema meiner Anfrage :-) Da ging es ja um reale Vergleiche von Kameras im RAW.

    Da hat mich jetzt eine Anfrage im DSLR-Forum auf was gestoßen, was genau in meine Richtung geht – genial! Beispiel:

    http://www.dpreview.com/reviews/nikond7000/21

    Und man kann sich die RAWs runterladen und ins Lightroom ziehen. Das zeigt auch: Die D3s IST ein ISO-Monster vor dem Herrn.

    Grüße aus Stuttgart,

    Arndt

    P.S.: Wir haben uns nicht gestritten, nur pragmatisch getestet :-)

  2. Frank Spahl sagt:

    Moin Ihr Beiden Knackscharfen,
    wieder einmal habe ich mich auf Euren Podcast gefreut und wurde wieder überrascht, mit vielen Ideen, Infos und einem feinen, norddeutschem Humor. Leider muss ich darauf in der Schweiz verzichten, SMILE
    Paddy hat sich also die beiden neuen Nikons beim Händler seines Vertrauens bestellt und etwas Geld gespart. Toll. Aber was sagt Ihr beiden dazu, dass wir in der Schweiz die D4 für ca. 4560,- Euro und die D 800 für 2040,- Euro (jeweils nur Body) kaufen können? ( Endpreise mit MWST für Normalos)
    Als Hanseat im Ausland, ja sogar ausserhalb der EU habe ich hier mit den elektronischen Geräten ein Preis-Tief- Gebiet. Allerdings ist unser Leben sonst hier deutlich teurer.
    Danke für Euren sehr informativen, unterhaltsamen aber viel zu seltenen Podcasts. Macht weiter so! Aber bitte nicht immer über die Canon Besitzer lästern, denn wer hat schon so viel Geld, nach vielen Jahren des Suchens ein neues System zu kaufen? Fast wie bei Windows und Mac, nur viel teurer. Denn schliesslich sind die Bodys für Nicht-Profis eine Anschaffung für viele Jahre.

    Gruss aus der Schweiz,
    Frank

    PS: Ich freue mich dennoch darauf mal die Nikons zu testen, schliesslich möchte ich Nikon nach über 20 Jahren Canon EOS mal eine Chance geben, SMILE

  3. Stefan sagt:

    Hi ihr zwei,

    mal wieder eine tolle Folge, hat Spaß gemacht, sie zu hören.
    Aber Eure Erklärung zum Reduzieren des Rauschens durch Überbelichten habe ich noch nicht ganz verstanden. Eigentlich dachte ich, das Ziel sei es überzubelichten, aber wenn ich mir die Erklärung bei 29:45 anhöre, klingt es eher nach unterbelichten (von f/2.8 auf f/5.6 bei gleicher Belichtungszeit (und gleicher ISO?)… Oder schraubt ihr dann im Gegenzug die ISO hoch (wenn ja wieviel?), vermutlich höher, als die Reduktion der Blende…

    Vielleicht könnt ihr das Beispiel nochmal hier in den Kommentaren zusammenfassen…

    Danke vorab.

    • Josef sagt:

      Hi Stefan,

      ich denke um das Rauschen zu reduzieren muss mehr Licht auf den Sensor. Da macht es m.E. keinen Sinn die ISO hoch zu schrauben. ISO hoch bedeutet ja nur die Verstärkung hoch drehen was aber auch das Rauschen verstärkt. Ich würde eher sagen die Blenda auf und kürzer belichten. Und laut Theorie müsste der Sensor in kühler Umgebung ebenfalls weniger rauschen. Da gibt es einen tollen Artikel in der WIKI: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrauschen
      Viele Grüße

      Josef

  4. Liane sagt:

    Ich kann mich meinem Vorredner anschließen..So ganz leuchtet mir die Erklärung nicht ein.
    VG Liane

  5. Hallo Ihr zwei,

    wieder einmal eine klasse Sendung. Habe während des hörens mal direkt die Sache mit ND-Filter, LiveView und ISO-max getestet … Erklärung klang gut, klappt leider nicht

  6. Woifee! sagt:

    Nein, ganz einfach: Er hat bei 29:45 min gemeint, dass man mit der ISO-Empfindlichkeit 1/3 oder 2/3 Blenden (also “Schritte”) nach oben geht. “Fünf-sechs” bedeutet hier nicht Blende 5,6, sondern ISO 5600 ;)
    Um also z.B. 2/3 Blenden mehr Licht zu bekommen, musst zu z.B. von ISO 3200 (“drei-zwei”) aus auf die angesprochenen ISO 5600 (“fünf-sechs”) (eigentlich sind es 5000) hochdrehen.

  7. derjoerg sagt:

    Moin Moin Ihr Zwei,

    ich will hier mal Danke sagen für den Linktipp 9-eyes. Urlaub ist das ja nicht gerade, aber man ist gedanklich ganz schnell ganz weit weg. Unglaublich, wieviele Leute da so, naja leblos….., auf der Straße rumliegen.

    Macht weiter so.

    grüße aus dem Norden Hessens

    der jörg

  8. beamstream sagt:

    Zum Rauschen:
    es gilt optimal zu belichten; und für digital sollte das bedeuten: so lange dass die wichtigen Lichter gerade noch Zeichnung haben. Also Dein Histogramm sollte möglichst bis zur rechten Kante gefüllt sein. Das hängt damit zusammen dass der Sensor analog ist und logarithmische werte liefert, was dann im digitalen Bereich zu ungleichmässig vielen Tonwertstufen für Lichter (viele Stufen) und Schatten (wenige Stufen) führt. Genaueres hier:
    http://www.luminous-landscape.com/tutorials/optimizing_exposure.shtml

  9. Arndt sagt:

    … und im Bezug auf ISO und Rauschen heißt das konkret folgendes (nachdem ich mich in das Thema nochmals eingelesen habe):

    Angenommen, ich habe in einer bestimmten Situation ein bestimmtes Licht zur Verfügung, eine bestimmte Blende gewählt (bei wenig Licht wahrscheinlich offen) und aufgrund der Brennweite eine bestimmte Belichtungszeit. Und ich habe ein Motiv, welches den Dynamikumfang meiner Kamera nicht ganz ausfüllt.

    Dann habe ich zwei Möglichlichkeiten:

    Entweder ich wähle ISO X (zum Beispiel ISO 800), so dass die Tonwerte in meinem Histogramm am linken Ende anstoßen, und rechts (in den Lichtern) Tonwerte frei bleiben (=sparsam / unterbelichtet). Später im RAW-Konverter ziehe ich die Belichtung dann hoch, um ein korrekt belichtetes Bild zu erhalten.

    Oder ich wähle eine oder mehr ISO-Stufen höher (im Beispiel ISO 1600), und verschiebe damit das Histogramm nach rechts in Richtung der Lichter, so dass die Tonwerte rechts anschlagen (=richtig / ausreichend belichtet). So muss man dann im RAW-Konverter die Belichtung nicht mehr anheben, um ein gut belichtetes Bild zu bekommen.

    Wenn man nun denkt “größerer ISO-Wert rauscht mehr”, wird man Methode 1 wählen, um ISO 1600 zu vermeiden. Bei Methode 2 hat man aber nachher trotz ISO 1600 weniger Rauschen im Bild, wenn man beide Bilder identisch entwickelt.

    Habs ausprobiert, funktioniert. Natürlich nur in RAW!

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